Diesen Februar ist es wieder soweit. Die Hauptstadt lädt zum deutschen Filmevent ein, an dem weltbekannte Regisseure, Produzenten und Schauspieler teilnehmen. Halb Hollywood strömt zur Preisverleihung des Goldenen Bären in Berlin. Filmbegeisterte und Berliner sind ganz aus dem Häuschen.

Die Berlinale ist im Laufe der Jahre immer politischer geworden. Gerade das Medium Film versucht mit seinen bewegten Bildern, nicht bloß eine Geschichte zu erzählen, sondern Bedeutungen hervorzurufen und eine Aussage zu machen. So hat sich der Film zunehmend als ein Medium zur Kritik an der Politik weiter entwickelt. Aus diesem Grund ist auch Angelina Jolie mit ihrem Filmdebüt “In the Land of Milk and Honey” bei der Benefizgala “Cinema for Peace” mit dem Ehrenpreis ausgezeichnet worden.

Neben ihrem Film sind auch weitere Krieg und Gesellschaft thematisierende Filme auf der Berlinale vertreten, darunter  “Iron Sky” über die Invasion der Nazis in 2018 von Timo Vuorensola und das DDR-Drama “Barbara” von Christian Petzold, das am vergangenen Samstag in Berlin vorgestellt wurde.

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2 Responses to “Berlin lädt zur 62. Berlinale ein”

  1. moni says:

    Und wie sieht es mit den Preisverleihungen aus? wer gewinnt denn was und wann finden die Verleihungen überhaupt statt? ich sehe die berlinale vielmehr als Showevent und Selbstdarstellung der Künstler denn als Preisgala :(

  2. sass says:

    ich dachte immer, die Berlinale wäre eine reine Filmveranstaltung wie in Cannes, bei der fast nur Filme gezeigt und Preise verliehen werden. Von Benefizgalen und so nem Gedöns wusst ich nichts. Das ist doch nur wieder PR für die ganzen Promis oder?